// no direct access defined('_JEXEC') or die('Restricted access'); $doc = JFactory::getDocument(); // Add JavaScript Frameworks JHtml::_('bootstrap.framework'); // get html head data $head = $this->getHeadData(); // remove deprecated meta-data (html5) unset($head['metaTags']['http-equiv']); $this->setHeadData($head); ?> Der Bürgermeister informiert - Juni 2018 - Gemeinde Allershausen
Diese Seite drucken

Der Bürgermeister informiert - Juni 2018

Liebe Allershausenerinnen und Allershausener,

 

Wilhelm Busch hat einmal gesagt: „Die Bäume fahren im Frühling aus der Haut.“
Genauso ist es jetzt passiert. Nachdem vor einigen Wochen nochmal Eiseskälte herrschte und es danach plötzlich sehr warm wurde und es deshalb sehr trocken war, hat es in der Woche vor Pfingsten endlich immer mal wieder geregnet. Und das tat der Natur gut.

Vorab wird es mal wieder Zeit: Ich bekomme immer mal wieder, zugegeben nicht sehr häufig, anonyme Anzeigen, Beschwerden oder Hinweise. An alle Feiglinge, die sich nicht trauen, ihren Namen zu nennen: Ihre „Anonymitäten“ landen bei mir ungelesen im Papierkorb!

In einer gemeinsamen Gemeinderatssitzung der Gemeinden Allershausen, Fahrenzhausen und Kranzberg wurde das vom Planungsbüro NRT aus Marzling gemeinsame erarbeitete Interkommunale Entwicklungskonzept (IKEK) vorgestellt.
Die drei Gemeinden hatten sich dazu entschlossen, dieses IKEK zu erstellen, um auf Herausforderungen des demographischen und sozioökonomischen Wandels reagieren zu können. Dieses Konzept soll den Gemeinden für die künftigen Aufgaben eine nachhaltige Lösungsstrategie liefern. Da die anspruchsvollen Herausforderungen und Probleme dieses Wandels für einzelne Gemeinden allein schwer lösbar sind, sollen die Aufgaben zukünftig gesamtkommunal bearbeitet und auch bewältigt werden.
Dabei sollen Nahversorgung und Infrastruktur gesichert, zentrale Funktionen sowie das bauliche und kulturgeschichtliche Erbe erhalten und der Flächenverbrauch durch Stärkung der Innenentwicklung gesichert werden. Durch die älter werdende Bevölkerung sollen vermehrt soziale Einrichtungen entstehen bzw. gefördert und erhalten werden.

Damit komme ich zu dem Thema, das in den letzten Wochen vor allem viele ältere Mitbürger beschäftigt hat: Die Errichtung einer Senioren-Residenz in Allershausen.
Ich kann Ihnen dazu mitteilen, dass vom Bayer. Verwaltungsgerichtshof in München am 16. April 2018 entschieden wurde, den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung eines Nachbarn abzulehnen!
Die im Rahmen der Normenkontrolle vorgebrachten Bedenken und Vorwürfe wurden allesamt vom Gericht zurückgewiesen. Dabei wurde zudem festgestellt, dass sie bei einer förmlichen Klage „auch im Hauptsacheverfahren voraussichtlich nicht erfolgreich sein werden.“ – so in der Begründung des Gerichts.
Daraufhin hat das Landratsamt Freising die Baugenehmigung umgehend erteilt. Die Abbrucharbeiten der alten Gebäude sind bereits nahezu durchgeführt und der Neubau kann demnächst beginnen.

Der Holzbildhauer Wolfgang Fritz aus Oberding unterbreitete der Gemeinde das Angebot, aus einem großen Ast der „Sixt-Eiche“ in Aiterbach, die Anfang des Jahres einem Sturm zum Opfer fiel, eine stehende Großskulptur anzufertigen, die die Lage von Allershausen am Zusammenfluss dreier Flüsse widerspiegeln soll.
Den Grundgedanken dazu hatte der Revierförster Hans-Helmut Holzner.
Der Gemeinderat stimmte mit großer Mehrheit dem Vorschlag zu und nahm das Angebot an.
Herr Holzner wird auch noch versuchen, anhand einer Baumscheibe bzw. den Jahresringen einzelne Zeitabschnitte bzw. geschichtliche Ereignisse (wie z. B. die beiden Weltkriege etc.) kenntlich zu machen.
Ich möchte mich bei dem Spender, Hr. Alfons Sixt, dafür ganz herzlich bedanken!

Während ich diesen Artikel verfasse, ist die Vollsperrung der zu sanierenden Glonnbrücke durchgeführt worden. Das allgemein befürchtete Verkehrschaos ist zwar in den ersten Tagen ausgeblieben, aber das dürfte meines Erachtens eher auf die derzeitigen Pfingstferien zurückzuführen sein.
Wie sich die Situation in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt, bleibt abzuwarten. Wir haben jedenfalls alles, was in unserer Macht steht, getan, um die Situation zu entschärfen. Meine Anregungen bzw. Forderungen nach einer Behelfsbrücke, nur einseitiger Sperrung, Schichtbetrieb um die Bauzeit zu verkürzen usw. wurden von Staatlichen Bauamt geprüft – und abgelehnt!
Ich appelliere jedoch an Sie alle, unsere Geschäftsleute und Ladenbesitzer im „Norden“ („Fuchswirt“, Edeka-Markt, Bäckerei „Wiesbeck“, „Rosenkönig“, um nur einige zu nennen) nicht zu vergessen!
Halten Sie denen die Treue und nehmen Sie mit dem Auto die Umwege in Kauf oder – noch besser, weil gesundheitsfördernd – nehmen Sie das Rad!
Eine evtl. Schließung des Edeka-Marktes z. B. wäre ganz und gar nicht wünschenswert!

Zum Abschluss darf ich Sie darauf hinweisen, dass die sehr umfangreichen und intensiven Planungen zur Ausweisung des neuen Baugebietes „Eggenberger Feld Süd“ in vollem Gange sind.
Ich habe schon Kritik gehört, dass es vielen an einem Baugrund im Einheimischen Modell Interessierten nicht schnell genug voran geht.
Ich darf Ihnen versichern, dass wir alle, meine Wenigkeit, die zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung, der Gemeinderat und die beauftragten Planer selbstverständlich mit Nachdruck daran arbeiten!
Ein Neubaugebiet von der Größe ist nicht „von heute auf morgen“ oder in wenigen Wochen zu realisieren!

Der vom Gemeinderat beauftragte Arbeitskreis hat sich mittlerweile bereits mit Erfolg daran gemacht, die neuen Vergaberichtlinien, vor allem die nach EU-Recht einzuarbeitenden Vorgaben wie Einkommens- und Vermögensobergrenzen, Ortsgebundenheit, soziale Kriterien etc. – was nebenbei eine ziemliche „Verkomplizierung“ bedeutet – zu entwerfen. Sobald die neuen Richtlinien juristisch geprüft sind, werden Sie vom Gemeinderat noch formell beschlossen.
Alle bisherigen Antragsteller werden dann darüber informiert, erhalten die dazu notwendigen Unterlagen und können sich dann neu bei der Gemeinde bewerben.

Bitte haben Sie noch etwas Geduld!

Soweit für dieses Mal und in der Hoffnung, Sie nicht gelangweilt zu haben, verbleibe ich

Ihr

Rupert Popp
Erster Bürgermeister

 

Zurück