Aktuelles aus Allershausen

Der Bürgermeister informiert - Dezember 2018

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Leonhardiritt 2018 war wieder ein voller Erfolg.

Die Teilnehmerzahl der Pferde, Kutschen und Besucher lag fast auf Rekordniveau!
Ich möchte mich bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben, ganz herzlich bedanken!
Es steckt enorm viel Arbeit in der Organisation, Vorbereitung und Durchführung einer solchen Veranstaltung.

Auch der diesjährige Christkindlmarkt - der 30. - war wieder ein voller Erfolg.
Vor allem die tolle Krippenausstellung, die Prämierung des Fotowettbewerbs sowie die Perchten „Frisinga Fratzen“ und das ganze Beiprogramm trugen zum Gelingen bei.
Ich bedanke mich bei allen Organisatoren und Helfern, die sich beim Aufbau, bei der Durchführung und am folgenden Sonntag beim Abbau wieder mit vollem Einsatz eingebracht haben!
Ebenso möchte ich die Gelegenheit nutzen und noch einmal an die Gründerin des Christkindlmarktes in Allershausen, Frau Rosa Schuhbauer, die Anfang des Jahres verstorben ist, mit Dankbarkeit zu erinnern!

In seiner Sitzung am 20. November hat der Gemeinderat, um die gut funktionierende interkommunale Zusammenarbeit „ILE“ weiter zu gewährleisten, der Einstellung einer Umsetzungsbegleitung zugestimmt. Der Verein „Kulturraum Ampertal e.V.“ wurde beauftragt, diese Stelle, die vorerst auf 3 Jahre befristet ist, zu schaffen und auszuschreiben. Die Gemeinde Allershausen beteiligt sich anteilig an den nach Abzug der staatlichen Förderung verbleibenden Kosten mit einem Eigenanteil, der - nach Einwohnerzahl gestaffelt - zurzeit 6.194,-- Euro pro Jahr beträgt. Stichtag ist dabei die Einwohnerzahl im Jahr der jeweiligen Kommunalwahlen. Die prozentualen Anteile am Umlegungsbeitrag bleiben dann für sechs Jahre konstant.

Da ich noch bis Ende dieser Legislaturperiode im April 2020 der Vorsitzende des Ampertalrats bin, ist geplant, diese Stelle vorerst in den Räumen unseres Rathauses einzurichten. Allgemeine Sekretariatsarbeiten werden von einer Mitarbeiterin der VG vorübergehend übernommen. Diese Kosten sowie die Kosten für die Büromiete stellt die Verwaltungsgemeinschaft Allershausen dann dem Verein in Rechnung.

Die unendliche Geschichte „Sperrung der Jobsterstraße“ findet nun ein vorläufiges Ende. Ebenfalls in der Sitzung vom 20. November hat der Gemeinderat beschlossen, anstelle der immens teuren Pollerlösung die Straße jetzt mittels einer Schrankenlösung für PKW und LKW zu sperren. Hierbei entstehen voraussichtliche Kosten in Höhe von maximal 5.000,-- Euro. Ich persönlich bin schon ziemlich gespannt, ob diese Lösung die richtige Antwort auf die andauernden Streitigkeiten zwischen Kraftfahrern und Radfahrern sein wird.

Nach einer Mitteilung der Autobahndirektion Südbayern wird der Baubeginn für den Abbruch und den Neubau der Autobahnbrücke in Allershausen auf den September 2019 verschoben.

Ursprünglich war angedacht gewesen, bereits in diesem Herbst eine Behelfsbrücke zu errichten und dann im kommenden Frühjahr die Abbrucharbeiten der bestehenden und den Bau der neuen Brücke durchzuführen. Aus diversen, nicht näher erläuterten Gründen verschiebt sich nun der Baubeginn. Die Arbeiten sollen ca. 1,5 Jahre dauern, d.h. mit der Fertigstellung ist erst Ende 2020 zu rechnen.

Wie vom Gemeinderat beschlossen, wird die Aufbereitungsanlage der Wasserversorgung saniert und ertüchtigt. Während der Bauarbeiten erfolgt die Versorgung über den Wasserzweckverband Paunzhausen-Schweitenkirchen-Kirchdorf. Die Brunnen der Wasserversorgung Allershausen sind in dieser Zeit außer Betrieb. Dieser Umstand soll dazu genutzt werden, beide Brunnen einer Überprüfung hinsichtlich ihres Zustandes zu unterziehen.

Zum Abschluss noch ein paar Sätze in eigener Sache:
Nach der Wahl am 14. Oktober und vor allem nach der schnellen Einigung zum Koalitionsvertrag zwischen der CSU und den Freien Wählern, insbesondere zum Moratorium zur 3. Start- und Landebahn kam es zu heftigen Reaktionen, Vorwürfen und Anschuldigungen.
Man konnte den Eindruck gewinnen, dass Herrn Aiwanger und seinen Mitstreitern, die am Verhandlungstisch gesessen haben, Ministerposten und die der sogenannten Beauftragten wesentlich wichtiger waren, als die Sorgen und Nöte der Flughafenanrainer.
Insbesondere auch seine vor der Wahl getätigten Aussagen dazu – „Wir werden die 3. Startbahn in die Tonne treten“ – und der mangelnde oder sogar nicht vorhandene Widerstand bei diesen Koalitionsverhandlungen stehen im krassen Widerspruch dazu.

Ich möchte hier ausdrücklich betonen, dass sich die Freien Wähler Freising nichts vorzuwerfen haben, waren sie doch von Anfang an und in vorderster Front immer gegen die Pläne der FMG und der Bayerischen Staatsregierung! Nicht zuletzt hat sich nach einem Vortrag des damaligen Landrats, Michael Schwaiger, in Allershausen erst eine Bürgerinitiative gegen die 3. Start- und Landebahn gebildet.
Deshalb ist es äußerst unfair und auch nicht richtig, bei allem Verständnis für den Frust und den Unmut in der Bevölkerung, dass die Freien Wähler jetzt allgemein alle „in einen Topf geworfen“ bzw. wegen der Zustimmung der Landtagsfraktion zum Koalitionsvertrag sozusagen in „Sippenhaft“ genommen werden!

Außerdem betone ich ausdrücklich, dass die Parteifreien Wähler Allershausen – PFW – mit der Partei „Freie Wähler“ nichts zu tun haben! Wir sind kein „Ableger“ oder gar ein Ortsverband der FW!
Ja, wir sind nicht einmal in einem Verein organisiert, sondern schlicht und einfach eine Gruppe interessierter und engagierter Bürger aus Allershausen, die sich ausschließlich für die Belange der Gemeinde einsetzen!
Ich für meine Person und auch mein Vertreter, 2. Bürgermeister Martin Vaas, sind lediglich Einzelmitglieder im Kreisverband der FW, damit wir überhaupt für den Kreistag bei den letzten Kommunalwahlen kandidieren konnten!

Damit will ich es wieder einmal bewenden lassen,

Ihr 

Rupert Popp

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