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Erntedank - „Greifbar und verständlich machen“

Traditionell schmücken beim Erntedank-Gottesdienst in der Kirche die geernteten Feld- oder Gartenfrüchte den Altar oder einen Tisch. So kann man sie meist nur aus der Ferne bestaunen. Und dass das „täglich Brot“ eben gar nicht so alltäglich ist, sondern erarbeitet werden muss und die Bedeutung und der Umgang mit Nahrungsmitteln ist vielen von uns heute nicht mehr bewusst. Früchte, Gemüse und andere Lebensmittel – hochglanzverpackt - stapeln sie sich bis unter die Decke der Geschäfte. Es gibt jede erdenkliche Ausführung, praktisch zu jeder beliebigen Zeit. Die Supermärkte, lassen heute fast vergessen, wie wichtig die Ernte ist.
Nicht so für die Kinder der Pusteblume. In ihrem eigenen Garten haben sie in den letzten Wochen kräftig geerntet. Haselnüsse wurden gesammelt, Zwiebeln und Kartoffeln ausgegraben, Schnittlauch geschnitten und Tee gepflückt und zum Trocknen aufgehängt.
Schau mal, wie viele Haselnüsse…
Schau mal, wie viele Haselnüsse…
Bei einem Besuch in der katholischen Kirche St. Josef konnten die Kindergartenkinder der Pusteblume den dort ausgelegten Ernteschmuck, die Früchte, das Gemüse und Getreide aus der Nähe betrachten.

Und die Erzieherin der Pusteblume, Anita Ziegler, besprach mit den Kindern den eigentlichen Sinn des Erntedankfestes.

Ist das viel Obst und Gemüse…
Ist das viel Obst und Gemüse…

Dann war es auch in der Pusteblume soweit: Das eigene Erntedankfest wurde gemeinsam vorbereitet und gefeiert.

Die Kinder brachten Früchte oder Gemüse mit ins Kinderhaus. Dieses wurde dann dort auf einem Tuch (symbolische Erntesonne), wie in der Kirche ausgebreitet.

Alles ordentlich auf der Erntesonne verteilt
Alles ordentlich auf der Erntesonne verteilt

Der Sinn des Erntedankfestes, den Dank an Gott für die guten Gaben der Natur und die Ernte, wurde besprochen und mit dem Erntelied „Tanzen wir den Erntetanz“ auch ganz bewusst „erlebt“.

Bei den anschließenden Vorbereitungen für das Erntedank-Festessen packten alle Kinder tatkräftig und begeistert mit an. Hochkonzentriert und manchmal auch mit kleinen Schwierigkeiten, wurde das Gemüse und das Obst gewaschen, geputzt, geschält und vorsichtig geschnitten.

Immer schön vorsichtig mit dem Messer
Immer schön vorsichtig mit dem Messer

Erst klein geschnitten, dann aufgespießt…
Erst klein geschnitten, dann aufgespießt…

Aus dem Gemüse wurde eine leckere Gemüsesuppe gezaubert und das Obst wurde zu Obstspießen zusammengestellt. Das selbst zubereitete Essen fand bei allen Kindern nach erster Skepsis großen Anklang.

„Hilf mir, es selbst zu tun“ und die Naturverbundenheit als pädagogische Prinzipien Maria Montessoris, nach denen im Kinderhaus gearbeitet wird, wurden damit auch beim Vorbereiten und Feiern des Erntedankfestes wieder einmal mit Begeisterung bei den Kinder in die Praxis umgesetzt.
Na, ob das wohl schmeckt….mmmmh lecker!!!
Na, ob das wohl schmeckt….mmmmh lecker!!!
Michel aus Lönneberga in der Pusteblume
Michel aus Lönneberga in der Pusteblume

Er steckte fest, Michels Kopf, in der Suppenschüssel. Was musste der Junge auch den letzten Schluck Rindfleischsuppe vom Schüsselboden abschlürfen! Der tüchtige Knecht Alfred zog so stark er konnte – es half nicht. Mutter Alma kam mit dem Schürhaken, aber der besonnene Vater Anton drängte zur Fahrt nach Mariannelund zum Doktor….

Astrid Lindgrens Geschichte vom Lausjungen Michel hatte die Vorschulkinder des Kindergartens Kinderhaus Pusteblume in Allershausen so begeistert, dass sie diese als Theaterstück auf ihrem Abschlussfest vorführen wollten. Tagelang hatten die sechs Mädchen und Jungen fleißig ihre Texte geübt, Szenen geprobt und Requisiten – darunter zwei rot-gelb geblümte Suppenschüsseln - gebastelt. Ihre Rollen hatten sie sich selber ausgesucht und bei einer Doppeltbewerbung für die Rolle des Michels demokratisch über die Besetzung abgestimmt.

Am 26. Juli 2008 kam das Theaterstück dann beim Sommerfest im Garten der Pusteblume zur Aufführung und die Rollenbesetzung bewies sich als perfekt: Lisa, ihre blonde Locken unter dem weiß-blau gestreiften Kittel versteckt, überzeugte als frecher Michel. Valerian, der zweite Bewerber für die Rolle des Lausejungen, brillierte nun in seiner Dreifachbesetzung als Knecht Alfred, als alter, boshafter Mann im Wartezimmer des Arztes und als Doktor. Bestaunt wurden Charlotte und Anna, die als Michels Vater und Mutter den meisten Text hatten lernen müssen. Und auch die jüngste Vorschulkinder Noe und Hannah erwiesen sich als ideale Besetzung für die Rollen der schüchternen Magd Lina sowie der Doppelbesetzung als Klein-Ida und Kutschpferd. Das Publikum – bestehend aus Eltern, Großeltern, Freunden, Geschwisterkindern und jüngeren Kindergartenkindern - war begeistert und spendete allen Schauspielern ausgiebig Applaus.

Astrid Lindgrens Geschichten und Figuren hatte die Kindergartenkinder der Pusteblume schon seit Anfang des Kindergartenjahres 2007/2008 begleitet. Anlässlich des 100. Geburtstages der Schriftstellerin hatten die Erzieherinnen in 2007 begonnen, aus den Lindgrenschen Kinderbüchern vorzulesen. Die Faschingsfeier stand unter dem Motto Astrid Lindgren: Die Kinder hatten sich als Pippi und Michel, als Ronja und ihre Räuber verkleidet, den Kindergarten mit selbstgemalten Pippi- und Michel-Figuren verschönert und schwedische Leckereien verspeist. Gar nicht genug bekamen die Mädchen und Jungen vom „Michel aus Lönneberga“, von „Pippi Langstrumpf“, „Wir Kinder aus Büllerbü“ und „Mio mein Mio“, so dass Lindgrens Geschichten das ganze Jahr über im Stuhlkreis zu hören waren. Und nun, zum Ende des Kindergartenjahres, sangen alle Kinder lauthals beim Abschlussfest ihr Lieblingslied: „Michel war ein Lausejunge aus einem Dorf in Schweden, nichts als dumme Streiche hatte er im Sinn….“
Von Brennnesseln und anderen nützlichen Kräutern
Von Brennnesseln und anderen nützlichen Kräutern

Mit einer eisgekühlten Kräuterbowle als Begrüßungstrunk startete der Kräuter-Erlebnistag der Vorschulkinder des Kindergartens Kinderhaus Pusteblume e.V. aus Allershausen, die auf ihrer Abschlussfahrt in die Holledauer Kräuterwerkstatt gekommen waren.

Kräuterpädagogin Susanne Raschke hatte schon einen herrlichen Strauß heimischer Wildkräuter für die kleine Gruppe vorbereitet. Wiesenbärenklau, Schafgarbe, roter Klee, Spitzwegerich, Löwenzahn und Brennnesseln - jedes einzelne Kraut wurde von den sechs Mädchen und Jungen ganz genau untersucht, zerrieben und beschnuppert. Neben den Namen der Kräuter und ihren Verwendungsmöglichkeiten lernten die Kinder, wo und wie man die Pflanzen pflückt.

Das neue Wissen wurde gleich umgesetzt: Mit Begeisterung sammelten die Vorschulkinder auf den weitläufigen Wiesen ganze Berge von Löwenzahnblättern und Schafgarbe. Auch Brennnesseln wurden abgepflückt – ganz vorsichtig von oben und nur die zarten Blätter. Dann zerkleinerten die Kinder die Kräuter mit Wiegemessern und halfen der Kräuterpädagogin und ihren Erzieherinnen bei der Zubereitung eines leckeren Wildkräutermenüs. Auf dem Speiseplan standen als Vorspeise kalte Kräuter-Gemüsesuppe, zum Hauptgang Brennnesselgemüse im Wog über einem Holzofen im Freien zubereitet und als Nachspeise Vanilleeis mit Minze, Melisse, Süßdolde und Holundersaft.

Nicht nur das Menü, auch der Garten der Kräuterwerkstatt, in dem die Pusteblumen-Kinder nach Herzenslust flitzen, sich verstecken und auf die wunderbaren Kletterbäumen kraxeln konnten, war ganz nach ihrem Geschmack. Besonders begeistert waren sie von Layshia, Frau Raschkes kinderlieben Schäferhündin, die ausgiebig gestreichelt und geherzt wurde.
Luft – ein dufte Thema!

Luft ist ein geheimnisvolles Element: Sie ist da, aber niemand kann sie sehen. Luft kann man spüren, hören, riechen und sogar sichtbar machen. Luft steht – oder besser schwebt - im Mittelpunkt der aktuellen Themenwochen des Kinderhauses Pusteblume. Zum Thema Luft werden den Kindern Bücher vorgelesen, wird gemalt, gebastelt und geforscht.

Interesse und Spaß an naturwissenschaftlichen Fragestellungen zu vermitteln, ist der Kindergartenleiterin Anita Ziegner, die vor ihrer Ausbildung zur Erzieherin als Diplom Physikerin gearbeitet hat, ein wichtiges Anliegen.

Die Mädchen und Jungen sind vom Thema Luft gleichermaßen begeistert. So beobachten sie fasziniert, wie aus einer unter Wasser getauchten Flasche Luftblasen aufsteigen. Die Kinder lassen Luftballons und Feder fliegen. Sie fangen außergewöhnliche Düfte wie „Rosenluft“ oder „Stallluft“ in Flaschen und Gläsern und schnuppern an den diesen bereits zahlreichen, genauestens beschrifteten Luft-Duft-Gefäßen.

Luft – wer denkt da nicht auch ans Fliegen! Daher ging es am 29. Mai gleich in der Früh mit dem Gemeindebus los Richtung Münchner Flughafen, um Flugzeuge einmal ganz aus der Nähe zu betrachten. Nachdem die Kinder aufgeregt die Sicherheitskontrollen passiert und alle kleinen Rücksäcke durchleuchtet wurden, startete die geführte Rundtour. Vieles gab es zu bestaunen: ein gelbe Postflugzeug, rote Feuerwehrautos, Passagierflieger, Propellerflugzeuge und lange Gepäckzüge.

Nach einer leckeren Brotzeit beim Besucherberg des Flughafens konnten die Kinder den dort ausgestellten Hubschrauber bewundern und in Kleingruppen die begehbaren historischen Flugzeuge erkunden. Als Begleitung mit dabei war Lars Remmers, der Vater eines Kindergartenkindes, der als Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik die neugierigen Kinderfragen fachmännisch beantworten konnte.

Zur Erinnerung an diesen aufregenden Tag haben die Kindergartenkinder kleine Holzflugzeuge farbenfroh bemalt, die nun alle zusammen als Mobile den Eingangsbereich des Kinderhauses schmücken.
Keine Chance für Karius und Baktus im Kinderhaus Pusteblume!
Keine Chance für Karius und Baktus im Kinderhaus Pusteblume!

Weit sperrte der Löwe sein Maul auf. Angst hatten die Kindergartenkinder aber nicht, sondern schrubbten ihm kräftig die Zähne und zogen dabei „Kreise vom Roten ins Weiße“. Zu Besuch im Kinderhaus Pusteblume war im Februar nicht der Zirkus, sondern die Zahnärztin. Frau Dr. Barth-Öttl hatte neben ihrer Löwen-Handpuppe, anhand derer Sie die richtige Technik beim Zähneputzen erklärte, auch lustige Spiele mitgebracht. Welche Nahrungsmittel sind gut für unsere Zähne? Obst und Gemüse – dass wussten alle Kindergartenkinder und hefteten diese Bildchen auf die „gute Seite“ der Schautafel. Schokolade und süße Säfte wurden auf die „schlechte Seite“ verbannt.

In der Folgewoche stand der Gegenbesuch der Kindergartenkinder in der Praxis von Frau Dr. Barth-Öttl an. Das war spannend: In zwei kleinen Gruppen wurde den Kindern in den Untersuchungszimmern alles ganz genau erklärt. Wer wollte, durfte auf den Untersuchungsstuhl steigen und einen Zahnputz-Test machen. Zur Erinnerung und zum Nachlesen schenkte Frau Dr. Barth-Öttl – an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön - dem Kindergarten ein Bilderbuch über Karius und Baktus – doch die beiden haben in der Pusteblume keine Chance!

Denn, dass man die Zähne nach jeder Mahlzeit putzen soll, wissen die Jungen und Mädchen schon lange und tun dies auch täglich im Kindergarten. Jedes Kind hat im Bad eine Zahnbürste samt Becher – beides mit seinem Kennzeichen markiert. Selbst Théophile, mit seinen zwei Jahren der Kleinste in der Pusteblume, flitzt nach jedem Vesper und Mittagessen ganz selbstverständlich ins Bad und greift nach seiner Zahnbürste mit dem roten Dreieck. Mittlerweise muss ihm die sechsjährige Charlotte, die seine „Patenschaft“ übernommen hat, mit der Zahnpasta auch nicht mehr helfen.
Wer hat Angst vor Fledermäusen? Niemand!

Aufregender Besuch im Kinderhaus Pusteblume im Rahmen des wöchentlichen Naturtages am 29. Januar 2008 – ein Fledermaus-Experte kommt: Es ist Henrik Hufgard, ein junger Landschaftsarchitekt, der an der FH Weihenstephan umweltfreundliche Landschaftsplanung studiert und sich dabei auf Fische und eben Fledermäuse spezialisiert hat. Die Kindergartenkinder wollen natürlich ganz viel wissen: Was essen Fledermäuse? Wo leben sie? Wie alt werden sie? Sind Fledermäuse gefährlich? Anhand mitgebrachter Schautafeln beantwortet Henrik, der die Kinder auf ihrer Wanderung begleitet, geduldig alle Fragen.

Henrik mit Schautafel

Am Ende sind die Mädchen und Jungen selber kleine Fledermaus-Forscher: Sie wissen, dass es verschiedene Fledermaussorten gibt: Hufeisennase, Großer Abendsegler, Großes Mausohr und die kleine Zweifarbfledermaus. Und sie haben sich gemerkt, dass sich Fledermäuse beim nächtlichen Jagen mit der Hilfe von Ultraschall-Lauten orientieren; Fledermäuse können aber auch für Menschen hörbar schreien und - besonders die kleine Zweifarbfledermaus - fauchen.

Doch der Höhepunkt des Besuches kommt im anschließenden Stuhlkreis in den Räumen des Kinderhauses: Henrik hat tatsächlich zwei lebendige Zweifarbfledermäuse mitgebracht! Diese waren verletzt und beim Landesbund für Vogelschutz gesund gepflegt worden. Zwar hatten sich die Kinder schon auf den Besuch vorbereitet und am Vortag gemeinsam einen Kurzfilm der Koordinationsstelle für Fledermausschutz Oberbayern angeschaut, aber eine echte Fledermaus finden sie natürlich noch viel spannender als jeden Film! Damit die Fledermäuse keine Angst bekommen, sind die Kinder mucksmäuschenstill. Henrik holt eine Zweifarbfledermaus aus der Transportkiste und geht damit langsam von Kind zu Kind. Dabei streichelt jedes sehr mutig – obwohl das kleine Tier tatsächlich faucht –ganz behutsam der Fledermaus den Rücken. Das Fell fühlt sich weich an und warm.

Die Kinder sind sich einig! Das war ein toller Kindergartentag! Henrik muss sie auf jeden Fall wieder besuchen und beim nächsten Besuch seine Fische in die Pusteblume mitbringen.

Henrik im Stuhlkries


Ski-Ausflug der Pusteblumen - Kinder

Als es am ersten Samstag des Jahres früh auf zum Kindergarten ging, waren die Pusteblume Kinder vergnügt und gespannt, was sie denn erwarten würde. Mit dem Gemeindebus und Privatautos fuhren mehrere Familien die Kinder fürs Wochenende zum Skikurs nach Ostin zwischen Tegern- und Schliersee. Am Oedberg wurden sie herzlich empfangen und in Kleingruppen von zwei bis fünf Schülern pro Skilehrer eingeteilt. Die Anfänger machten sich erst einmal mit dem Material vertraut, während es für die Fortgeschrittenen sofort auf zum Schlepplift ging.

Auch am darauf folgenden Wochenende hieß es für die begeisterten Skikursteilnehmer wieder Ausrüstung einpacken und auf in die Berge, wo am Samstag- und Sonntagmorgen eifrig geübt und an der Technik gefeilt wurde, schließlich wollte man sich beim Abschlussrennen in Bestform präsentieren!
Am Ende kamen alle gut ins Ziel, ob im Schuss oder im perfekten Pflug, und erhielten stolz eine Medaille plus Urkunde. Diesmal waren natürlich fast alle Eltern mit dabei, um die hervorragende Arbeit der Skilehrer zu begutachten und die Fortschritte ihrer vor Glück strahlenden Kinder zu sehen.
Nachdem die beiden Skiwochenenden sowohl die teilnehmenden Kinder als auch ihre Eltern begeisterten, soll der Skikurs auch im nächsten Winter wieder für alle interessierten Pusteblume Kinder angeboten werden.

Skiausflug


Advent in der Pusteblume

„Fürchtet Euch nicht, denn ich bringe Euch und allen anderen Menschen große Freude“, sprach Erzengel Charlotte zu den erstaunten Hirten Lisa und Noe. Die anderen Kindergartenkinder und Ihre Eltern lauschten gebannt dem Krippenspiel, das die Vorschulkinder, verkleidet als Maria und Josef, Schäfer und Engel, für sie aufführten. Die ganze Adventszeit hindurch hatten die Kinder sich fleißig auf die Weihnachtsfeier am 19. Dezember vorbereitet, ihr Schauspiel geprobt, gemeinsam mit den kleineren Kindern den Kindergarten festlich geschmückt und eine ganze Reihe von Weihnachtsliedern einstudiert. Diese wurden nun aus vollen Kehlen dem Publikum vorgetragen. Nach den Aufführungen setzten sich Erzieherinnen, Eltern und Kinder bei selbst gebackenen Plätzchen, Kinderpunsch und Kaffee gemütlich zusammen.

Krippenspiel

Für die Eltern hatten die Kindergartenkinder weitere Weihnachtsüberraschungen vorbereitet, die jedoch erst am Heilig Abend auspackt werden durften. So hatte jedes Kind unter anderem ein Engelbild sorgfältig ausgemalt. Auch Bürgermeister Popp erhielt ein solches Kunstwerk, als die Vorschulkinder ihn in der Adventszeit besuchten. Der Kindergarten wollte sich damit herzlich bei der Gemeinde für die vielfältige Unterstützung bedanken. Die Vorschulkinder nutzten die Gelegenheit, um ihren Bürgermeister ausführlich nach seiner Arbeit zu befragen und berichteten danach ihren Eltern und den anderen Kindern begeistert von ihrem Besuch im Rathaus.

Besuch beim Bürgermeister


Zum Besuch auf dem Bio-Bauernhof

Ernährungsverhalten wird bereits im Kleinkindalter erlernt und meist ein ganzes Leben lang beibehalten. Eine ausgewogene Ernährung der Kinder, gerade auch im Kindergarten, ist daher besonders wichtig – hierbei sind sich Ernährungsexperten und Eltern einig.

Dies bestätigt eine 2006 durchgeführte repräsentative Emnid-Studie bei Münchner Müttern und Vätern: Danach legen 92 Prozent der Eltern großen Wert auf eine frische Zubereitung der Speisen im Kindergarten, 59 Prozent halten die Verwendung von Bio-Lebensmitteln für wichtig, bevorzugt aus der Region (65 Prozent).

Das Kinderhaus Pusteblume setzt diese Wünsche schon seit vielen Jahre um. So wird das gemeinsame Vesper für die Kinder vom jeweiligen Elterndienst täglich frisch aus biologische Lebensmittel zubereitet. Seit diesem Kindergartenjahr stammen die meisten Zutaten vom Bioland-Bauernhof aus Aiterbach, den die Familie eines Kindergartenkindes bewirtschaftet.

Da sich die Kinder der Pusteblume nachmittags häufig besuchen, kennen viele den Hofladen, aus dem die knackigen Äpfel und Karotten stammen, die sie jeden Morgen zu ihren Butter- und Käsebroten vespern. Jeden Mittwoch gibt es in der Pusteblume zum Frühstück Müsli. Auch das schmeckt noch viel besser, seit die Kindergartenkinder die Kühe, von denen die Milch dazu stammt, auf dem Bauernhof bestaunt, ausgiebig gefüttert und gestreichelt haben.

Noe und Paul füttern die Kühe


Sportfest im Kindergarten Kinderhaus Pusteblume

Wie Wiesel flink flitzen, wie Frösche hüpfen – beim Sportfest des Kinderhauses Pusteblume am 26. Juli hatten die Kindergartenkinder „tierisch“ viel Spaß.

Seit Wochen hatte die Erzieherin Lisbeth Thalhammer, die jeden Freitag mit viel Elan und guter Laune den Sporttag im Kindergarten gestaltet, mit ihren Kindergartenkindern fleißig trainiert. Auch hatte die Kinder bei der Vorbereitung des Sportfestes eifrig mitgeholfen, Siegestaler aus Hefeteig gebacken und Medaillen aus Glitzerfolie mit selbst gedrehter Kordel gebastelt.

Nun ging es endlich los: Gleich früh morgens bepackten die Kindergartenkinder ihren Bollerwagen mit Proviant und starteten Richtung Sportplatz. Dort angekommen, legten alle kleinen Sportler eine große Runde auf der Tartanbahn in Etappe als Wiesel, Pferde und Geparden zurück. Beim Staffellauf wurde ein Ring ameisenflink und unter lauten Anfeuerungsrufen von Kind zu Kind übergeben. Gemeinsam zogen die Kinder Hand in Hand als Schlange ihre Bahnen. Von den vielen Rennspielen durstig und hungrig, genossen die Sportler dann ein leckeres gemeinsames Vesper mit Broten, frischen Obst und Gemüse. Danach zeigten die Kinder in der Weitsprunggrube, dass sie weiter als jeder Frosch hüpfen können.


Zum Abschluss gab es unter viel Applaus eine Siegerehrung: Da sich alle Kinder mächtig angestrengt hatten, belegten auch alle den ersten Platz. Jedes Kindergartenkind empfing seine Goldmedaille und lies sich den selbstgebackenen leckeren Siegestaler schmecken.

Weitsprung
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