Wer hat Angst vor Fledermäusen? Niemand!
Aufregender Besuch im Kinderhaus Pusteblume im Rahmen des wöchentlichen Naturtages am 29. Januar 2008 – ein Fledermaus-Experte kommt: Es ist Henrik Hufgard, ein junger Landschaftsarchitekt, der an der FH Weihenstephan umweltfreundliche Landschaftsplanung studiert und sich dabei auf Fische und eben Fledermäuse spezialisiert hat. Die Kindergartenkinder wollen natürlich ganz viel wissen: Was essen Fledermäuse? Wo leben sie? Wie alt werden sie? Sind Fledermäuse gefährlich? Anhand mitgebrachter Schautafeln beantwortet Henrik, der die Kinder auf ihrer Wanderung begleitet, geduldig alle Fragen.
Am Ende sind die Mädchen und Jungen selber kleine Fledermaus-Forscher: Sie wissen, dass es verschiedene Fledermaussorten gibt: Hufeisennase, Großer Abendsegler, Großes Mausohr und die kleine Zweifarbfledermaus. Und sie haben sich gemerkt, dass sich Fledermäuse beim nächtlichen Jagen mit der Hilfe von Ultraschall-Lauten orientieren; Fledermäuse können aber auch für Menschen hörbar schreien und - besonders die kleine Zweifarbfledermaus - fauchen.
Doch der Höhepunkt des Besuches kommt im anschließenden Stuhlkreis in den Räumen des Kinderhauses: Henrik hat tatsächlich zwei lebendige Zweifarbfledermäuse mitgebracht! Diese waren verletzt und beim Landesbund für Vogelschutz gesund gepflegt worden. Zwar hatten sich die Kinder schon auf den Besuch vorbereitet und am Vortag gemeinsam einen Kurzfilm der Koordinationsstelle für Fledermausschutz Oberbayern angeschaut, aber eine echte Fledermaus finden sie natürlich noch viel spannender als jeden Film! Damit die Fledermäuse keine Angst bekommen, sind die Kinder mucksmäuschenstill. Henrik holt eine Zweifarbfledermaus aus der Transportkiste und geht damit langsam von Kind zu Kind. Dabei streichelt jedes sehr mutig – obwohl das kleine Tier tatsächlich faucht –ganz behutsam der Fledermaus den Rücken. Das Fell fühlt sich weich an und warm.
Die Kinder sind sich einig! Das war ein toller Kindergartentag! Henrik muss sie auf jeden Fall wieder besuchen und beim nächsten Besuch seine Fische in die Pusteblume mitbringen.
Ski-Ausflug der Pusteblumen - Kinder
Als es am ersten Samstag des Jahres früh auf zum Kindergarten ging, waren die Pusteblume Kinder vergnügt und gespannt, was sie denn erwarten würde. Mit dem Gemeindebus und Privatautos fuhren mehrere Familien die Kinder fürs Wochenende zum Skikurs nach Ostin zwischen Tegern- und Schliersee. Am Oedberg wurden sie herzlich empfangen und in Kleingruppen von zwei bis fünf Schülern pro Skilehrer eingeteilt. Die Anfänger machten sich erst einmal mit dem Material vertraut, während es für die Fortgeschrittenen sofort auf zum Schlepplift ging.
Auch am darauf folgenden Wochenende hieß es für die begeisterten Skikursteilnehmer wieder Ausrüstung einpacken und auf in die Berge, wo am Samstag- und Sonntagmorgen eifrig geübt und an der Technik gefeilt wurde, schließlich wollte man sich beim Abschlussrennen in Bestform präsentieren!
Am Ende kamen alle gut ins Ziel, ob im Schuss oder im perfekten Pflug, und erhielten stolz eine Medaille plus Urkunde. Diesmal waren natürlich fast alle Eltern mit dabei, um die hervorragende Arbeit der Skilehrer zu begutachten und die Fortschritte ihrer vor Glück strahlenden Kinder zu sehen.
Nachdem die beiden Skiwochenenden sowohl die teilnehmenden Kinder als auch ihre Eltern begeisterten, soll der Skikurs auch im nächsten Winter wieder für alle interessierten Pusteblume Kinder angeboten werden.
Advent in der Pusteblume
„Fürchtet Euch nicht, denn ich bringe Euch und allen anderen Menschen große Freude“, sprach Erzengel Charlotte zu den erstaunten Hirten Lisa und Noe. Die anderen Kindergartenkinder und Ihre Eltern lauschten gebannt dem Krippenspiel, das die Vorschulkinder, verkleidet als Maria und Josef, Schäfer und Engel, für sie aufführten. Die ganze Adventszeit hindurch hatten die Kinder sich fleißig auf die Weihnachtsfeier am 19. Dezember vorbereitet, ihr Schauspiel geprobt, gemeinsam mit den kleineren Kindern den Kindergarten festlich geschmückt und eine ganze Reihe von Weihnachtsliedern einstudiert. Diese wurden nun aus vollen Kehlen dem Publikum vorgetragen. Nach den Aufführungen setzten sich Erzieherinnen, Eltern und Kinder bei selbst gebackenen Plätzchen, Kinderpunsch und Kaffee gemütlich zusammen.
Für die Eltern hatten die Kindergartenkinder weitere Weihnachtsüberraschungen vorbereitet, die jedoch erst am Heilig Abend auspackt werden durften. So hatte jedes Kind unter anderem ein Engelbild sorgfältig ausgemalt. Auch Bürgermeister Popp erhielt ein solches Kunstwerk, als die Vorschulkinder ihn in der Adventszeit besuchten. Der Kindergarten wollte sich damit herzlich bei der Gemeinde für die vielfältige Unterstützung bedanken. Die Vorschulkinder nutzten die Gelegenheit, um ihren Bürgermeister ausführlich nach seiner Arbeit zu befragen und berichteten danach ihren Eltern und den anderen Kindern begeistert von ihrem Besuch im Rathaus.
Zum Besuch auf dem Bio-Bauernhof
Ernährungsverhalten wird bereits im Kleinkindalter erlernt und meist ein ganzes Leben lang beibehalten. Eine ausgewogene Ernährung der Kinder, gerade auch im Kindergarten, ist daher besonders wichtig – hierbei sind sich Ernährungsexperten und Eltern einig.
Dies bestätigt eine 2006 durchgeführte repräsentative Emnid-Studie bei Münchner Müttern und Vätern: Danach legen 92 Prozent der Eltern großen Wert auf eine frische Zubereitung der Speisen im Kindergarten, 59 Prozent halten die Verwendung von Bio-Lebensmitteln für wichtig, bevorzugt aus der Region (65 Prozent).
Das Kinderhaus Pusteblume setzt diese Wünsche schon seit vielen Jahre um. So wird das gemeinsame Vesper für die Kinder vom jeweiligen Elterndienst täglich frisch aus biologische Lebensmittel zubereitet. Seit diesem Kindergartenjahr stammen die meisten Zutaten vom Bioland-Bauernhof aus Aiterbach, den die Familie eines Kindergartenkindes bewirtschaftet.
Da sich die Kinder der Pusteblume nachmittags häufig besuchen, kennen viele den Hofladen, aus dem die knackigen Äpfel und Karotten stammen, die sie jeden Morgen zu ihren Butter- und Käsebroten vespern. Jeden Mittwoch gibt es in der Pusteblume zum Frühstück Müsli. Auch das schmeckt noch viel besser, seit die Kindergartenkinder die Kühe, von denen die Milch dazu stammt, auf dem Bauernhof bestaunt, ausgiebig gefüttert und gestreichelt haben.
Sportfest im Kindergarten Kinderhaus Pusteblume
Wie Wiesel flink flitzen, wie Frösche hüpfen – beim Sportfest des Kinderhauses Pusteblume am 26. Juli hatten die Kindergartenkinder „tierisch“ viel Spaß.
Seit Wochen hatte die Erzieherin Lisbeth Thalhammer, die jeden Freitag mit viel Elan und guter Laune den Sporttag im Kindergarten gestaltet, mit ihren Kindergartenkindern fleißig trainiert. Auch hatte die Kinder bei der Vorbereitung des Sportfestes eifrig mitgeholfen, Siegestaler aus Hefeteig gebacken und Medaillen aus Glitzerfolie mit selbst gedrehter Kordel gebastelt.
Nun ging es endlich los: Gleich früh morgens bepackten die Kindergartenkinder ihren Bollerwagen mit Proviant und starteten Richtung Sportplatz. Dort angekommen, legten alle kleinen Sportler eine große Runde auf der Tartanbahn in Etappe als Wiesel, Pferde und Geparden zurück. Beim Staffellauf wurde ein Ring ameisenflink und unter lauten Anfeuerungsrufen von Kind zu Kind übergeben. Gemeinsam zogen die Kinder Hand in Hand als Schlange ihre Bahnen. Von den vielen Rennspielen durstig und hungrig, genossen die Sportler dann ein leckeres gemeinsames Vesper mit Broten, frischen Obst und Gemüse. Danach zeigten die Kinder in der Weitsprunggrube, dass sie weiter als jeder Frosch hüpfen können.
Zum Abschluss gab es unter viel Applaus eine Siegerehrung: Da sich alle Kinder mächtig angestrengt hatten, belegten auch alle den ersten Platz. Jedes Kindergartenkind empfing seine Goldmedaille und lies sich den selbstgebackenen leckeren Siegestaler schmecken.