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Evang.-Luth. Pfarramt Oberallershausen

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Unsere Kirche - Geschichte und Gegenwart

Ein großer Tag für die Kirchengemeinde Oberallershausen

175 Jahre sind vergangen seit der Einweihung der evangelischen Kirche in Oberallershausen, die am 7. Mai 1837 stattgefunden hatte. Lange hatten damals die Mitglieder der Gemeinde, die ja eine der ältesten evangelischen Gemeinden in Oberbayern ist, um die Genehmigung zum Bau einer Kirche kämpfen müssen. Mit viel Engagement, der Spende von Grund und Boden, von Material und Geld, das bayernweit gesammelt worden war und dem Erbringen von „Hand- und Spanndiensten“ (d.h. Arbeitseinsatz und Bereitstellung von Transport-möglichkeiten) wurde das Gotteshaus erbaut – eine Leistung auf die die Gemeinde, zu der auch die Nachfahren der damaligen Erbauer gehören, heute noch stolz sein kann.

Dieses Jubiläum wurde am 17. Mai, dem Himmelfahrtstag, mit einem Festgottesdienst und anschließendem Gemeindefest gebührend gefeiert. Viele Ehrengäste hatten sich Zeit genommen, um am Festgottesdienst teilzunehmen und natürlich waren auch die Gläubigen in großer Zahl erschienen, sodass gar nicht alle Platz in der Kirche fanden.
In ihrer Festpredigt würdigte Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler die Vielfältigkeit des Angebots an kirchlichem und gesellschaftlichem Engagement, das neben Gruppen und Kreisen auch das moderne Medium „Internet-Auftritt“ nutzt, um sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Besonders aber begeisterte sie die musikalischen Aktivitäten, da die Musik der Theologie nahe sei.
Dekan Jochen Hauer erinnerte daran, dass die Gemeinde Oberallershausen „die Mutterpfarrei“ von Freising sei, da von dort aus der Grundstein für die ganze Region gelegt wurde. Der Vertreter der Kirchengemeinde Kemmoden, Manfred Rother, betonte die enge, seit Gemeindegründung bestehende Verbundenheit der beiden Kirchengemeinden.
Als Zeichen der Gemeinschaft mit der katholischen Kirchengemeinde Fahrenzhausen, überbrachte Pfarrer Christoph Rudolph eine Osterkerze. Eine besondere Freude waren die Grußworte des Landkreises, die der Landrat Michael Schwaiger persönlich überbrachte. In ihren Grußworten sprachen aus Allershausen der katholische Pfarrer Dr. Robert Urland und Bürgermeister Rupert Popp Glückwünsche aus und würdigten den Dienst der Kirche zum Wohle der Menschen.
Dr. Ulrike Schweinzer, die Vertrauensfrau des Kirchenvorstandes, die durch das Programm des Festgottesdienstes geführt hatte, ließ es sich dann am Ende nicht nehmen,
Pfarrer Heinz Winkler von ganzem Herzen im Namen der Kirchengemeinde zu danken. Denn nicht nur die Kirchengemeinde Oberallershausen feiert 2012 Jubiläum, sondern auch Pfarrer Winkler, der bereits seit 25 Jahren der Kirchengemeinde Oberallershausen vorsteht.
Gemeinsam ehrten anschließend Pfarrer Winkler und Dr. Schweinzer die Mesnerin Barbara Schuhmann für respektable 50 Jahre treue Dienste.

Nach dem Gottesdienst waren alle Gäste eingeladen, bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen im Gemeindehaus und im „Biergarten“ auf dem an diesem Tag autofreien Parkplatz zu Mittag zu essen und das Jubiläum zu feiern.
(Eva Stocker)


Gemeindefest zum 175-jährigen Jubiläum
Gottesdienst zum 175 jährigen Jubiläum ev. Kirchengemeinde Oberallershausen

Gemeindefest zum 175-jährigen Jubiläum
Gemeindefest zum 175-jährigen Jubiläum
Gemeindefest zum 175-jährigen Jubiläum
Gemeindefest zum 175-jährigen Jubiläum

Gemeindefest zum 175-jährigen Jubiläum
Gemeindefest zum 175-jährigen Jubiläum
Bürgermeister Rupert Popp
Gemeindefest zum 175-jährigen Jubiläum Bürgermeister Rupert Popp

Dekan Jochen Hauer
Dekan Jochen Hauer

Landrat Michael Schwaiger
Landrat Michael Schwaiger

Manfred Rother, Vertreter der Partnergemeinde Kemmoden
Manfred Rother, Vertreter der Partnergemeinde Kemmoden

Mesnerin Barbara Schuhmann, Dr. Ulrike Schweinzer
Mesnerin Barbara Schuhmann, Dr. Ulrike Schweinzer

Pfarrer Christoph Rudolph, Pfarrer Heinz Winkler
Pfarrer Christoph Rudolph, Pfarrer Heinz Winkler

Pfarrer Christoph Rudolph
Pfarrer Christoph Rudolph

Pfarrer Dr. Robert Urland
Pfarrer Dr. Robert Urland

Pfarrer Heinz Winkler
Pfarrer Heinz Winkler

Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler
Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler


Vertrauensfrau Dr. Ulrike Schweinzer
Vertrauensfrau Dr. Ulrike Schweinzer


Die evangelische Kirche Oberallershausen - Kleinod an der Glonn
An den Wurzeln der evangelischen Christen in Bayern


v o n G e r d R i e g e


Eine der ältesten protestantischen Kirchengemeinden in Oberbayern ist Oberallershausen. 1803 hatte das Bayerische Religionsedikt die bis dahin bestehende ausschließliche Katholizität des Landes zugunsten aller christlichen Untertanen aufgehoben , seitdem setzte allmählich die Einwanderung von Bauernfamilien aus der Rhein - Pfalz und aus dem Badischen ein. Die dort herrschenden Gesetze der Realteilung im Erbfall hatten zu immer kleineren, nicht mehr überlebensfähigen Hofstellen geführt. So waren die überwiegend protestantischen Bauern dieser Gegend zur Auswanderung gezwungen.

In Oberallershausen, westlich von Allershausen an der Glonn gelegen (und heute durch die Autobahn München - Nürnberg vom Hauptort getrennt) trafen die ersten Aussiedler in den zwanziger Jahren des Neunzehnten Jahrhunderts ein. Da in der Gegend aufgelassene Höfe und Land zu weit günstigeren Bedingungen als in ihrer alten Heimat erworben werden konnten, wuchs ihre Zahl stetig. Anfängliche Konfrontationen mit der einheimischen rein katholischen Bevölkerung blieben nicht aus, jedoch konnten sich die evangelischen Neuankömmlinge durch Glaubensstärke und Fleiß mit den Jahren deren Anerkennung zu erwerben. Heute achtet hier jeder den Glauben des anderen; die Ökumene hat segensreich gewirkt und Heiraten zwischen Angehörigen verschiedener Glaubensbekenntnisse sind zur Normalität geworden.

1833 kam es zur Gründung der Gemeinde Oberallershausen, im Jahr darauf wurde das Pfarrhaus erbaut, 1837 die Kirche und das Schulhaus folgte 1876. Aber erst auf wiederholtes Drängen der Gemeinde – zu dieser Zeit mit etwa 550 Seelen die zahl- reichste nach der Muttergemeinde München - wurde am 10. April 1879 das Vikariat mit einem persönlichen Schreiben König Ludwigs II zur Pfarrei erhoben. Auf den drei Kirchenglocken steht ein Bibelwort, das den Auftrag und das Leben der Gemeinde gut beschreibt:

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet.


Heute, im Jahr 2001, zählt die Gemeinde 2700 Gemeindeglieder, Tendenz steigend. Viele junge Familien haben sich hier angesiedelt. Grund dafür sind zum einen die verkehrsgünstige Lage zu München (ca. 30 km); zum anderen der neue Münchner Flugplatz bei Freising (ca. 20 km). Gerade letzterer hat besondere Auswirkungen auf die Region: Zwar bietet er ein besonders großes Angebot an Arbeitsplätzen (die Arbeitslosenquote ist in Bayern nirgends so gering wie in dessen Umland), doch darf nicht übersehen werden, dass sich die Infrastruktur mit den Jahren merklich zum Nachteil für einen großen Teil der Bevölkerung verändert hat. Beispielsweise durch drastische Erhöhung der Grundstückspreise und damit zwangsläufig auch der Wohnungsmieten, durch allgemeine Preissteigerungen für die Dinge des täglichen Bedarfs, besonders aber durch den ständig steigenden Fluglärm und die - für aufmerksame Beobachter leicht zu erkennende - recht unangenehme Luftverschmutzung. Es bleibt der Zukunft vorbehalten, festzustellen, ob sich alle Vor- und Nachteile einmal auszugleichen vermochten...

Die immer vielfältigeren Aufgaben der Gemeindeführung werden zur Zeit von zwei Pfarrern übernommen. Dabei wurde dem zweiten von der Kirchenverwaltung zunächst nur eine halbe Stelle zugesprochen; die Gemeinde hofft jedoch, dass daraus in absehbarer Zeit die für das große Gemeindegebiet dringend notwendige zweite Pfarrstelle entsteht. Diesem „halben“ Pfarrer, dessen Ordination am 24. Mai, 2001, in der Oberallershausener Kirche gefeiert wurde, obliegt der Gemeindesprengel in und um Fahrenzhausen bis nach Kranzberg – Oberallershausen selbst wie auch Schweitenkirchen, Paunzhausen, Hohenkammer und Kirchdorf werden weiterhin vom ersten Pfarrer betreut. Beiden steht der Kirchenvorstand mit z.Z. vier weiblichen und sechs männlichen Mitgliedern zur Seite. Er wird als vordringlichste Aufgabe in den nächsten Jahren die beschlossene Errichtung eines modernen Gemeindehauses zu veranlassen haben.

Über aktuelle Veranstaltungen und Angebote informiert der vierteljährig erscheinende Gemeindebrief.



Historische Daten und Fakten

Am 12. Mai 1799 feierte in Bayern, im Nymphenburger Schloss zu München, der evangelische Geistliche Dr. Ludwig Friedrich Schmidt den ersten protestantischen Gottesdienst seit der Reformationszeit. In einem Land also, dessen Kurfürstentum es über 200 Jahre lang verstanden hatte, den Katholizismus ungemischt zu erhalten. Welche Gründe gab es für dieses Ereignis, das damals bestimmt größtes Aufsehen erregte?

Nach dem Tod des Kurfürsten Karl Theodor übernahm der Wittelsbacher Max Joseph – der spätere erste König von Bayern - im Februar 1799 die Nachfolge. Seine Frau aber, Karoline Wilhelmine von Baden, war evangelisch. Ihrem gleichfalls evangelischen Gefolge gehörte auch ihr Beichtvater, der später zum Geheimen Kabinettsprediger ernannte Dr. Schmidt, an. Das Zeitalter der Aufklärung, der Toleranz zog herauf und der Freiherr und spätere Graf Maximilian von Montgelas, der mit staatsmännischer Eloquenz brillierende Politiker, war unter Max Joseph wirklicher geheimer Staats- und Konferenzminister. Keineswegs selbst dem Christentum verbunden, sah er jedoch in ihm wie in der Kirche durchaus die Vorteile, die sie für Moral und Erziehung der Untertanen bringen konnten. Sein Machtverständnis sah jede Kirche dem Staat untergeordnet; das Religionsedikt von 1803 sprach allen christlichen Untertanen die gleichen Rechte zu.

Damit war die rechtliche Basis für den Zuzug protestantischer Neubürger in Bayern geschaffen. Andererseits kam es zu sehr empfindlichen Machtbeschränkungen des Katholizismus mit teilweise leider brutalen Säkularisierungsexzessen – zu verstehen wohl nur mit der absolutistischen Staatsräson Montgelas.

Zwar setzte die erste Einwanderung von Pfälzern nach Oberbayern schon ab 1801 ein, doch erst ab etwa 1820 trafen die ersten Neubürgerfamilien in der Gegend von Oberallershausen und der weiteren Umgebung des Kreises Freising ein. Seit 1829 war Kemmoden (westlich von Pfaffenhofen) der kirchlich-religiöse Mittelpunkt, doch musste wegen der weiten Entfernungen ein weiterer Pfarrsprengel entstehen. So wurde das Freisinger Gebiet ausgepfarrt und zu einer eigenen Gemeinde vereinigt. Als Seelsorger wurde 1832 von der Pfarrei München der Vikar Johannes Dannheimer bewilligt, der zunächst in Leonhardsbuch, einem kleinen Dorf bei Oberallershausen, Unterkunft fand. Über zwei Jahre lang musste er in zwei winzigen Zimmerchen auch Gottesdienst halten, bei gutem Wetter auf der Wiese vor dem Haus. Zu dieser Zeit gab es im Pfarrsprengel schon auf etwa 550 Gemeindeglieder.

Nachdem einer der Bauern, Johann Boos, den Grund zum Bau von Kirche und Pfarrhaus gestiftet hatte, wurde noch 1834 der Grundstein zum Pfarrhaus gelegt, in das Vikar Dannheimer schon 1835 übersiedeln konnte. Wenige Tage später legte man den Grundstein zur Kirche und konnte sie am 7. Mai 1837 einweihen.

Die Zahl der evangelischen Neubürger nahm ständig zu, da die Preise für Grundstücke, Ackerland und Hofstellen erheblich niedriger lagen als in der Pfalz. Die günstigen Berichte darüber in die alte Heimat ermutigten immer wieder Auswanderungswillige zur Übersiedlung nach Oberbayern.

So kam es, dass 1860 die Freisinger Protestanten von Oberallershausen losgetrennt und in Freising zu einem eigenen Vikariat vereinigt wurden. (Damals waren das etwa 60 Personen – heute ist Freising Sitz eines Evang.-Luth. Dekanats).

Lange Jahre – bis 1876 – diente das Untergeschoss des Pfarrhauses als Schule. In diesem Jahr jedoch wurde das eigene Schulhaus fertiggestellt und der bisherige Schulgehilfe des Vikars als „definitiver Lehrer“ von Oberallershausen ernannt.
Und drei weitere Jahre vergingen, bis ein langgehegter Wunsch der Gemeinde in Erfüllung gehen sollte: als mit dem Dekret Ludwigs II vom 10. April 1879 das Vikariat Oberallershausen zur selbständigen Kirchengemeinde, zur Pfarrei, erhoben wurde. Von da ab gab es ein "Königlich Bayerisches Protestantisches Pfarramt Oberallershausen".

Und das muss man auf der Zunge zergehen lassen...
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