// no direct access defined('_JEXEC') or die('Restricted access'); $doc = JFactory::getDocument(); // Add JavaScript Frameworks JHtml::_('bootstrap.framework'); // get html head data $head = $this->getHeadData(); // remove deprecated meta-data (html5) unset($head['metaTags']['http-equiv']); $this->setHeadData($head); ?> Neue Ortsmitte - Gemeinde Allershausen
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Neue Ortsmitte

In der Sitzung am 25. September 2012 wurde dem Gemeinderat offiziell der Siegerentwurf eines Ideenwettbewerbs zur Neugestaltung der Maibaumwiese und des Volksfestplatzes, an dem sich sechs Planungsbüros beteiligten, vorgestellt. Als Sieger für die "Neue Ortsmitte" gingen die Landschaftsarchitekten Narr – Rist – Türk aus Marzling hervor.

In einer vorausgegangenen Klausurtagung erarbeitete der Gemeinderat das Ziel "Ortsentwicklung – Gestaltung Münchener Straße/Maibaumwiese/Glonn/ Glonnparkplatz/ Volksfestplatz".

Städtebauliche Grundidee

Ziel des vorliegenden Konzeptes ist es, nördlich und südlich der Glonn durch gezielte städtebauliche und landschaftsarchitektonische Eingriffe eine neue Ortsmitte zu schaffen, welche die bestehenden zentralen Bereiche zu einem sinnvollen Ganzen ergänzt und im Kontext mit einer Öffnung und Erweiterung des Flusses zu einer Aufenthalts- und Nutzungsqualität im Kernbereich der Gemeinde führt, die es bisher so nicht gibt. Zur Zeit bietet der Platz am Maibaum nichts außer Schatten spendenden Kastanienbäumen, einer Ruhebank und das Kriegerdenkmal.

Das Siegerkonzept ist Grundlage für die weiteren Planungen, das heißt aber nicht, dass dieses uneingeschränkt umgesetzt wird.

Folgendes ist angedacht und geplant:

1. Erlebbare Glonn
Ziel ist es, die jetzt durch dichten Baum- und Strauchbewuchs "versteckte" Glonn sichtbar und erlebbar zu machen. Dazu soll nach dem vorliegenden Konzept eine Verlegung des Hauptarmes nach Süden in die kaum nutzbare und von Verkehrslärm negativ beeinflusste Maibaum-Wiese erfolgen. Dadurch kann im ursprünglichen Flussbett eine verschmälerte, ökologisch wertvolle und für die Bürger besser zugängliche Flachwasserzone geschaffen werden. Es verbleibt zwischen dem alten Glonnbett und dem neuen Hauptarm ein Inselstreifen mit dem ehemaligen uferbegleitenden Gehölzstreifen. Zusätzlich wird der Inselstreifen mittig durchbrochen, um Sichtachsen zwischen den beiden neuen Glonnufern zu schaffen. Dahinter entstehen Sitzterrassen, die zum Verweilen einladen.
Mit gebotener Sorgfalt und in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde soll in funktional und optisch für die städtebauliche Verknüpfung wichtigen Abschnitten der Bewuchs geöffnet werden. Überalterte und kranke Bäume sowie das Unterholz stehen hierbei im Focus der Pflegemaßnahmen, große wertvolle, auch für das Ortsbild relevante Bäume sollen soweit als möglich erhalten werden. Es entstehen eine innerörtliche Erholungsfläche, die "Glonnwiesen" und die "Glonnterrassen".
Der Neugestaltung weichen müssen die derzeitigen Parkplätze entlang der Glonn. Der Ausgleich und Ersatz dafür erfolgt an der Kienberger Straße bzw. am Volksfestplatz.

2. Promenade an der Münchner Straße
Die ehemalige Maibaumwiese wird zum erlebbaren Flussraum, die Bühne für dieses Erleben bildet eine neue Promenade, die in Erweiterung des bestehenden Fußweges entlang der Münchner Straße entsteht. Die gegenüber dem Vorland der Glonn deutlich erhöhte Promenade wird von einer Brüstungsmauer begrenzt, die eine klar definierte Kante zum Flussraum bildet und einen weitläufigen Ausblick auf die Glonn gestattet. In die Promenade integriert ist die bisherige Bushaltestelle.
Das Kriegerdenkmal mit dem repräsentativen Platz ist ein würdevoller Ort des Gedenkens und der Erinnerung, der im Gemeindekörper prinzipiell richtig sitzt. Um es noch etwas mehr in den Blickpunkt zu richten, sollte es leicht nach Südosten verschoben werden. In Zuordnung zur Brücke, dem rahmenden Uferbewuchs und der korrespondierenden Gebäudestellung wird das Denkmal mit dem neu gestalteten Platz an Kraft gewinnen und einen städtebaulich schlüssigen Abschluss der neuen Promenade bilden.

3. Volksfestplatz
Der Volksfestplatz wird ebenfalls in die Neugestaltung einbezogen. Er soll zu mehr dienen, als nur für eine einmalige Nutzung im Jahr. Eine Baumumrandung könnte den "unattraktiven kahlen Fleck" optisch aufwerten. An der Seite zum Mühlbach soll ein Flachbau entstehen, der als Lager für Gerätschaften udgl. dient. Das Konzept sieht zudem eine Bühne für Freiluftveranstaltungen vor.

4. Neuer Markt - Glonnbalkon
Die neue Ortsmitte bietet eine praktikable Lösung für die Suche der Allershausener nach einem Ort für einen Wochenmarkt. Entstehen könnte diese neue Ortsmitte im Areal zwischen den bisherigen Parkplätzen und dem Kindergarten. Allerdings wären hierzu noch Flächen, die sich derzeit noch in Privatbesitz befinden, zu erwerben.
Das Rückgrat der neuen Ortsmitte soll der Glonnbalkon bilden, eine großzügige Aussichtsterrasse, die das städtebauliche Ensemble der Ortsmitte zusammenschließt wie eine Klammer.

Mit all den vorgenannten Maßnahmen wird das Ortszentrum erheblich aufgewertet und nach Fertigstellung zu einem für Jung und Alt gern besuchten Aufenthaltsort im Zentrum werden.

Plankonzept Neue Ortsmitte AllershausenNach dem Konzept des Planungsbüros Narr-Rist_Türk soll an der Glonn eine "Neue Ortsmitte" entstehen.

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