ILE Kulturraum Ampertal

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Gemeinsam sind wir stärker!
Viele Herausforderungen, zum Beispiel im Verkehr oder beim Klimaschutz, können von den Kommunen nur gemeinsam gelöst werden. Deshalb arbeiten wir eng mit den umliegenden Gemeinden zusammen:
Die Integrierte Ländlichen Entwicklung (ILE) Kulturraum Ampertal ist ein Zusammenschluss der Stadt Freising und elf Gemeinden: Allershausen, Attenkirchen, Fahrenzhausen, Haag a. d. Amper, Hohenkammer, Kirchdorf a. d. Amper, Kranzberg, Langenbach, Paunzhausen, Wolfersdorf und Zolling.
Aktuelles unter www.kulturraum-ampertal.de

Kulturraum Ampertal auf der BIOFACH

Bio wirkt. Unter diesem Schwerpunktthema fand die diesjährige BIOFACH am Messegelände in Nürnberg statt.

Die weltweit größte Messe für Biolebensmittel und gleichzeitig der wichtigs-te Branchentreff wurde in diesem Jahr bereits zum 31. Mal veranstaltet.
Auf der Messe wurden die neusten Trends ebenso wie etablierte Produkte aus dem Biosektor vorgestellt. Bio-Pioniere ebenso wie Branchen-Neulinge, Verbände, Aktiengesellschaften und viele mehr hatten die Möglichkeit sich zu präsentieren. Parallel dazu fand der BIOFACH Kongress statt. Beim Kongress, abseits vom belebten Messeleben gab es viele Fachbeiträge zur ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft. Das vielfältige Angebot ermöglichte es, sich breitgefächert zu informieren und fortzubilden, ebenso wie neue Kontakte zu knüpfen. Am Donnerstag den 13.02.2020 machte sich eine Delegation der ILE Kulturraum Ampertal auf den Weg nach Nürnberg, um dort die BIOFACH zu besuchen. Sie folgten der Einladung der Öko-Modellregionsmanagerin Theresa Hautzinger, welche für die Vertreter*innen aus dem Ampertal Eintrittskarten über die LVÖ (Landesvereinigung für den Ökologischen Land-bau in Bayern) organisierte. Nach individuellem Erkunden der Messe trafen sich die Ampertaler am Stand des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, welchen sich die Öko-Modellregionen mit dem Bayerischen Biosiegel teilten. Dort war auch der Startpunkt für den von Peter Hinterstoißer (LVÖ) geführten Rundgang über die Messe.

ILE Bild Biofach

Die ILE Delegation aus dem Ampertal auf der Biofach am Stand der Öko-Modellregionen (StMELF).
Von links: Helmut Steber (Gut Eichethof, Hohenkammer),
Nina Huber (ILE Geschäftsführerin), Uwe Gerlsbeck (1. Bürgermeister Kirchdorf a. d. Am-per), Johann Daniel (1. Bürgermeister Paunzhausen), Guido Romor (Amt für ländliche Entwicklung Oberbayern),
Johann Stegmair (1. Bürgermeister Hohenkammer), Michael Popp (Landwirt Eglhausen).

Vorne von links: Theresa Hautzinger (Pro-jektmanagerin der Öko-Modellregion), Rupert Popp (1. Bürgermeister Allershausen), Hermann Hammerl (1. Bürgermeister Kranzberg)

Der Rundgang auf der internationalen Messe war geographisch eigens an das Ampertal angepasst. So wurde versucht, Bio-Akteure aus dem südöstlichen Bayern zu besichtigen.
Am Stand der Biohennen AG (Lkr. PAF) wurde über eine achtsame Eierproduktion mit all ihren Koppelprodukten berichtet sowie über den Zusammenschluss zu einer Aktiengesellschaft.
Der Geschäftsführer des Kramerbräu Saaten und Öle (PAF) informierte über die Entstehungsgeschichte und Ausrichtung des Unternehmens, sowie über die Erfolge, welche sie mit der Verarbeitung und Verwertung von Bio-Kernen (bspw. zu Ölen) erzielen konnten. 2020 wurden sie im Zuge des Wettbewerbs „Bayerns beste Bioprodukte“ für ihr Rapsöl prämiert.  Ebenfalls in die Liste der besten Bayerischen Bio-Produkte reihte sich der Bier Senf der Bio-Senfmanufaktur Münchner Kindl (FFB) ein, welchen die Ampertaler - frisch an der Messe zubereitet - verkosten konnten. Des Weiteren wurden die Gruppe über die Tätigkeiten der Naturlandmarktgesellschaft und regionaler Naturkost Großhändler informiert.
Am Stand des Riedenburger Brauhauses wurden Informationen zur Herstellung von Bio-Bier eingeholt sowie mit kleinen Kostproben versorgt.
Abschließend bleibt festzuhalten: Bio wirkt nicht nur, sondern Bio boomt! Über 50.000 Fach-besucher besuchten die diesjährige Messe, darunter auch die Delegation aus dem Ampertal. „Riesengroß“, „sehr interessant“, „hinter Bio steckt eine Wirtschaft und Arbeitsplätze“ … waren einige Eindrücke, die die Ampertaler von der Biofach mitgenommen haben. Theresa Hautzinger, die Projektmanagerin der Öko-Modellregion Kulturraum Ampertal war äußerst erfreut, dass so viele ihrer Einladung nachgekommen sind.

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