Aktuelles aus Allershausen

Der Bürgermeister informiert - Dezember 2019

Liebe Allershausenerinnen und Allershausener,

 

die Realisierung der künftigen Aussegnungshalle, deren Standort neben dem Gemeindefriedhof vorgesehen ist, nimmt immer mehr Gestalt an.
Die Planung für den Bau selber wurde bereits vor längerer Zeit an das Architekturbüro Wacker aus Nandlstadt vergeben.
Nunmehr sind auch die Projektplanungen bzw. die Aufträge an die jeweiligen Projektanten vergeben.
Der extra dafür gegründete Arbeitskreis hat sich deshalb bereits mehrmals mit den Planern getroffen, um das weitere Vorgehen festzulegen.
Es ist die Absicht des Gemeinderats, mit den Bauarbeiten der Aussegnungshalle im kommenden Frühjahr zu beginnen und sie auch im Jahr 2020 weitgehend fertig zu stellen.

In der gleichen Sitzung wurde die Sanierung der beiden Brücken über den Mühlbach von der Schulstraße zum Kirchplatz sowie über die Glonn von der Albert-Schweitzer-Straße nach Unterkienberg im kommenden Jahr beschlossen.
Im Rahmen einer gesetzlich vorgeschrieben und im Laufe der vergangenen Jahre mehrmals durchgeführten Brückenhauptprüfung wurde nämlich festgestellt,
dass diese Brücken in Bezug auf Stand- und Verkehrssicherheit sowie Dauerhaftigkeit und unter Berücksichtigung des Alters und der Tonnagebeschränkung zwar noch als ausreichend beurteilt werden,
jedoch aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Sicherheit eine Generealsanierung oder Ersatzneubau sobald wie möglich angeraten wurde.
Der Auftrag zur genauen Untersuchung wurde deshalb an das Ing. Büro Dippold und Gerold aus Germering vergeben.
Sobald das genaue Untersuchungsergebnis sowie die jeweiligen Kosten für die Sanierung vorliegen, werden die nötigen weiteren Maßnahmen in die Wege geleitet.

In der Sitzung vom 12. November wurde auf Vorschlag des Arbeitskreises Verkehr ein Konzept zur Beschilderung der Straßen im Neubaugebiet Eggenberger Feld-Süd erarbeitet,
das jetzt auch vom Gemeinderat mehrheitlich „abgesegnet“ wurde.
In der gleichen Sitzung wurde vom Landschaftspflegeverband Freising die für dieses Baugebiet notwendige ökologische Ausgleichsfläche bzw.
die dazu durchzuführenden Maßnahmen auf einem Grundstück bei Tünzhausen dem Gemeinderat vorgestellt.
Dabei sollen gebietsfremde Gehölze wie Robinien entfernt und vorhanden Obstgehölze freigestellt werden. Weiterhin soll eine Glatthaferwiese entstehen, Einzelbäume zur Schaffung eines Hutewaldes angepflanzt werden und eine Streuobstwiese soll entstehen. Durch eine extensive Beweidung soll die Fläche offen gehalten werden.
Letztendlich soll auch noch ein Informationspavillon mit Sitzbänken errichtet werden.
Die Ausgleichsfläche wird für die Allgemeinheit zugänglich gemacht und eine Nutzung für Umweltbildungszwecke ermöglicht werden.
Hier könnten später unter anderem Schulen oder Kindergärten den Bereich nutzen, um Natur und Bäume kennenzulernen.
Bei der Pflanzaktion soll der Kindergarten eingebunden werden, da im aktuellen Kindergartenjahr das Thema Nachhaltigkeit den Kindern näher gebracht werden soll.

Letztendlich wurde in dieser Sitzung auch der Antrag der Freiwilligen Feuerwehr Allershausen auf Ersatzbeschaffung eines Kommandowagens sowie eines Rüstwagens (RW1) beschlossen.
Die Kosten für den Rüstwagen sind erheblich und betragen nach dem derzeitigen Kenntnisstand rund 550.000 €, die sich jedoch auf mehrere Haushaltsjahre verteilen werden.
Erfreulich in diesen Zusammenhang ist der hohe Zuschuss der Regierung sowie des Landkreises Freising von jeweils 140.000 €!
Die Kosten des Kommandowagens betragen nach jetziger Kenntnis ca. 115.000 €, der Zuschuss voraussichtlich 15.500 € durch den Landkreis und 30.000 € durch den Freistaat.
Die Verwaltung wurde beauftragt, die entsprechenden Informationen einzuholen und die Ausschreibung der beiden Fahrzeuge vorzubereiten.

Am Sonntag, 17. November 2019, ist zu unserer aller großen Bestürzung nach kurzer, schwerer Krankheit Manfred Daniel verstorben.
Er war, neben seiner 27-jährigen Zeit als Bürgermeister von Paunzhausen, vom 1. Mai 1996 bis 30. April 2002 auch Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Allershausen und anschließend bis Ende April 2008 mein Stellvertreter.
Wir beide haben uns immer sehr gut verstanden und zusammengearbeitet. Es hat nie wirkliche Differenzen gegeben, wir konnten uns immer vertrauen und aufeinander verlassen.
Er war auch immer am Geschick und Wohlergehen der Verwaltungsgemeinschaft sehr interessiert, er hat angepackt und auch immer die Interessen, Bedürfnisse und Wünsche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Auge gehabt.
Das war in früheren Zeiten in der Verwaltungsgemeinschaft nicht immer so!
Er hinterlässt eine große Lücke und wird uns allen unvergessen bleiben.

Soweit für dieses Mal.

Ihr

Rupert Popp

 

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